Tschüss 2016 – Hallo 2017

Titelbild Jahreswechsel

Ein Jahr geht zu Ende und ein neues Jahr beginnt. Für viele ist es die beste Zeit für die berühmten guten Vorsätze. Typische Vorsätze verfasse ich schon seit Jahren nicht mehr. In den letzten Jahren habe ich oft das Arbeitsbuch Unravel-your-year von Susannah Conway genutzt, doch in diesem Jahr wollte ich meine Jahresabschlussreflektion einfach halten. Dazu habe ich ein Mindmap gemalt: 2016 kam in die Mitte und drum herum habe ich notiert, was mir einfiel und ggf. Kategorien ergänzt.

Bild Kaffee & Blume - Vorsätze 2017

2016: Besonderheiten
  • Urlaub in Hamburg im April inkl. Besuch von Herzensmenschen
  • Besuch eines Herzensmenschens in London
  • Ich bin in diesem Jahr wieder schwimmen gegangen und finde dieses Schwimmen ganz wunderbar!
  • Im August habe ich meine Küche verschönert. Im Gegensatz zum vorherigen Zustand ist die Küche nun ein Wohlfühlraum!
  • Ich habe aufgehört meine Kleidung zu bügeln! Es geht auch ohne bügeln und ich kann meine Zeits anderweitig verwenden.
  • Nicht nur bei der Minimal-Kon, sondern auch beim Minimalismus Stammtisch in Bielefeld bin ich meiner Internetblase im analogen Leben begegnet. Die Gespräche mit anderen Minimalist_innen sind sehr bereichernd, da ich zum einen viel darüber erfahre, wie sie leben und manche Dinge handhaben und zum anderen haben mir diese Gespräche oft wichtige Impulse gegeben.
  • Zu meinen liebsten Netz-Fundstücken gehören in diesem Jahr die Meditations-App „Calm“ sowie die Yoga-YouTube-Videos von Mady Morrison.

Dieses Jahr ist zudem der größte Unterschied zwischen Vollzeit-Arbeit und Vollzeit-Präsenz-Studium aufgefallen. Im Studium gab es immer sehr anstrengende Zeiten mit vielen Terminen (Gruppenarbeit) und diversen Prüfungen und danach gab es zur Erholung die Semesterferien. Wenn es möglich war, habe ich versucht dann wirklich Ferien zu haben und keine Seminararbeiten, etc. mehr schreiben zu müssen. In dieser Zeit konnte ich mich erholen und hatte Zeit für meine Hobbies. Jetzt habe ich weniger Urlaub als Ferien und somit eine Zeitbaustelle.

Bild Standort - Vorsätze 2017

Hallo 2017

Für das Jahr 2017 habe ich in ähnlicher Weise ein MindMap erstellt und hierbei auch meine im Herbst definierten Werte berücksichtigt.

Ich freue mich auf:

  • meinen Urlaub an der Nordsee
  • meinen Urlaub in Amsterdam
  • unverplante Urlaubszeit (Zeitbaustelle: Ich habe bemerkt, dass ich mich nicht gut erhole, wenn ich meinen Urlaub oder meine freie Zeit mit gefühlten 1000 Terminen vollstopfe.)

Was ich gerne (weiter) machen möchte:

  • fotografieren
  • schwimmen / Yoga (mich bewegen)
  • meditieren
  • meine Gedanken hier und auch auf Papier aufschreiben
  • mehr Science Fiction-Romane lesen
  • Gesprächen und Begegnungen Raum geben
  • (vielleicht) eine heilpraktische Praxis besuchen

Mein Wunsch für das kommende Jahr: Klarheit. Mit diesem Wunsch stelle ich Fragen in den Raum und werde weiter an meiner Zeitbaustelle herumwerkeln.

  • Was kann bleiben, was kann gehen und was soll noch dazu kommen?
  • Was möchte ich lernen?
  • Wie möchte ich meine Zeit verbringen? Welchen Wert gebe ich dem Faktor Zeit? Wie sollte sich das Gefühl des Zeitvergehens idealerweise anfühlen? Wie fühlt es sich an? Kann ich das ändern? Will ich das ändern?
  • Habe ich Zeit? Wie fühlt sich Zeit-haben eigentlich an? Kann man Zeit überhaupt haben?

Die Antworten sind mir hier im Grunde zweitrangig. Wichtiger ist mir das Fragen und das Hinschauen.

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4 Kommentare

  1. Liebe Annika,
    Danke für deine Einblicke!
    Dein Thema Zeitbaustelle ist „spannend“, für dich leider wort wörtlich. 🙁 Ich kenne die Umgewöhnung in den ersten Jobmonaten und wünsche dir, dass da bald deinen Weg zu einem guten Gefühl findest.
    Auch auf die anderen Antworten auf deine Fragen bin ich gespannt!
    Fühl dich herzlich gedrückt und komm gut ins neue Jahr! 🙂 <3
    Sunray

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