Schlagwort: Rückblick

Rückblick Mai 2017

Titelbild Rückblick Mai

Im Mai ist es ja endlich wärmer geworden! An ein oder zwei Tagen war es mir schon fast zu warm. Allerdings war es endlich warm genug, um auf dem Balkon in der Hängematte zu liegen. Leider stört der Feierabendverkehr die Idylle etwas. Meine Lösung: dämpfende Kopfhörer auf und Hörbuch hören.

Ich habe mich auch wie geplant im Fitnessstudio angemeldet. Es gibt unter uns Menschen, die Menschen, die dort gerne Sport machen und dann gibt es die, für die das wiederum gar nichts ist. Da ich früher schon mal in ein anderes Studio gegangen bin, wusste ich, dass ich eher zum ersten Typ gehöre.

Zurzeit probiere ich die App „Wunderlist“ aus. Eigentliche führe ich meine ToDo-Listen alle auf Papier und in meinem Filofax, allerdings hat das in den vergangenen Monaten nicht mehr funktioniert. In der App habe ich verschiedene Listen angelegt, um meine Vorhaben auch thematisch besser zu strukturieren. Zurzeit führe ich die diese Listen bzw. Rubriken:

  • monatliche wiederkehrende Aufgaben
  • Blog
  • Urlaubsplanung
  • Monat für Monat (hier bekommt jeder Monat eine eigene Liste, auf der ich dann notiere, welche Aufgaben ich in diesem Monat erledigen möchte)

Besonders gefällt mir, dass ich die wiederkehrenden Aufgaben jetzt nicht mehr jeden Monat neu aufzuschreiben muss. Ich bin eben bequem.

Pläne für den Juni
  • Im Juni werde ich in den Urlaub fahren! Es geht nach Amsterdam und ich bin gespannt.
  • Außerdem möchte ich das Buch „Ökoroutine: Damit wir tun, was wir für richtig halten“ von Michael Kopatz zu Ende lesen. Ich glaube, ich habe bereits im April damit begonnen.
  • Es steht auch der ein oder andere Arzttermin in meinem Terminkalender. Seitdem ich Arzttermine als Grundbestandteil der Selbstfürsorge betrachte, nerven sie mich etwas weniger.
  • Außerdem möchte ich weiter meiner Unzufriedenheit nachspüren, um mich zufriedener zu fühlen und mehr Klarheit zu gewinnen.

Rückblick April 2017

Titelbild Rückblick April 2017

Der April war kälter als erwartet! Die Hängematte steht daher noch nicht auf dem Balkon. Meine eingepflanzten Blumen und das in Töpfen gesäte Rübstiel scheinen die knackigkalten Apriltemperaturen überlebt zu haben.

Der Schrank / das leere Regal steht immer noch im Wohnzimmer. Allerdings sind andere Dinge ausgezogen. Überraschenderweise hat das 2nd-Hand-Kaufhaus auch meine Weihnachtsdeko kurz nach Ostern angenommen. Ich hatte erwartet, dass ich die wieder mit nach Hause nehme.

Gelesen im April

Meerblick statt Frühschicht – Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen von Carina Herrmann
Inhalt:
Carina arbeitet schon sechs Jahre lang mit Herz und Seele auf verschiedenen Kinder-Onkologiestationen. Sie kommt schließlich an einen Punkt, an dem das alles zu viel wird und sie dringend Abstand von ihrem fordendem Beruf und ihrem Alltag braucht. Sie will weg und bewirbt sich für ein work’n’travel Visum für Australien.
Bewertung: Ein überaus inspirierender Titel! Ich konnte vom Sofa aus zusammen mit Carina die Welt erkunden und habe weitreichende Einblicke über Solo-Reisen erhalten.

Die Kluft von Doris Lessing
Inhalt:
Ein römischer Senator schreibt über die Entwicklung des Menschen. Der Beginn der Menschheit besteht hier aus einem Volk, das ausschließlich weibliche Mitglieder hat. Als der erste Junge geboren wird, wird er als Ungeheuer bezeichnet und dem Tod überlassen.
Einige Jungen entkommen, bilden ihre eigene Gemeinschaft und schließlich begegnen sich beide Gemeinschaften wieder.
Bewertung: Ein sehr seltsamer Roman. Die Idee ist durchaus interessant, doch dieser Roman war mir zu seltsam. Not my cup of tea!

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde
Inhalt:
Dieser Roman beinhaltet drei miteinander verwobene Geschichten. Da ist zum einen William Savage in England (1852), der einen optimalen Bienstock entwickeln möchte. Da ist der ambitionierte Imker George in Ohio (2007), der seinen Betrieb vergrößern möchte. Doch verschwinden plötzlich einige seiner Bienevölker. In China (2098) arbeitet Tao als Bestäuberin. Als ihr Sohn sich verletzt und ihr niemand etwas über seinen Gesundheitszustand mitteilen will, folgt sie der Spur ihres Sohnes und stößt dabei auf etwas, was die Zukunft der gesamten Menschheit verändern könnte.
Bewertung: Manchmal durchaus spannend. Insgesamt unterhaltsam und angenehm zu lesen – ich hätte mir allerdings mehr Dystopie gewünscht!

Zudem habe ich auch „Freie Geister“ von Ursula K. Le Guin gelesen und bereits ausführlicher besprochen.

Pläne für den Mai
  • Ich möchte überprüfen, ob ich meine Alltagsorganisation etwas anders organisieren kann. In letzter Zeit funktionieren meine Systeme nicht mehr so richtig.
  • Ich möchte meiner allgemeinen Unzufriedenheit auf den Grund gehen und schauen, worin sich diese begründet und dann Änderungen auf den Weg bringen.
  • Ich möchte mich wieder mehr bewegen! Ich werde mich (wieder) in einem Fitnessstudio anmelden.
  • Im Juni fahre ich zusammen mit einer Freundin nach Amsterdam. Außer Hin- und Rückfahrt, sowie das Hotel und die Lektüre Nr. 1 (The Fault in our Stars von John Green), ist noch alles offen. Ich werde also Urlaubspläne schmieden.

Rückblick März 2017

Titelbild Rückblick März 2017

Der März begann für mich mit einem Urlaub an der Nordsee. Die Zeit auf Sylt war sehr erholsam! Es hat mir gut getan, mal wieder die Weite des Meeres zu spüren. Am Meer stelle ich auch immer wieder fest, wie befreiend ein unverstellter Horizont auf mich wirkt. Das tut meiner Seele gut!

Dieser Monat war allerdings auch der Monat der defekten Elektrogeräte. Mein Smartphone hatte eine schon länger nicht mehr ausreichend Speicherplatz, doch damit könnte ich mich arrangieren. Minimalismus – welche Apps benötige ich? Auf welche kann ich verzichten? Ich wollte mir eigentlich noch lange kein neues Gerät kaufen, da es ja noch funktionierte. Als es mich dann jedoch einige Male im Stich gelassen hat, entschied ich mich für ein neues Gerät.

Wenig später war es dann mein Fön, der aufhörte ordnungsgemäß zu funktionieren. Eine Woche lang habe ich meine Haare so trocknen lassen. Es war mir allerdings zu kalt am Kopf und das obwohl gerade keine Minustemperaturen herrschten. Jetzt wird wieder geföhnt!

Im März habe ich sieben Bücher gelesen! Es war ein guter Lesemonat!

Gelesen im März

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen: Anregungen zur Achtsamkeit von Frank Berzbach
Inhalt:
Der Autor reflektiert über Kreativität, Erwerbstätigkeit im kreativen Sektor und Achtsamkeit. Immer wieder spielt das ganzheitliche Wohlergehen im (Arbeits-)Leben eine Rolle. Frank Berzbach gibt Anregungen zur achtsamen Selbstfürsorge und greift hier unter anderem auf Weisheiten der verschiedenen Religionen zurück.
Bewertung: Ein sehr schön gestaltetes Buch, das nicht nur Menschen mit Kreativjob wertvolle Anregungen bietet. Leider sehr Zitatlastig!

Brain on fire: my month of madness von Susannah Cahalan
Inhalt:
Susannah steht am Anfang ihrer Karriere. Sie ist stolz auf ihre Festanstellung bei der Post und hat gerade ihre große Liebe getroffen. Doch dann wird sie krank und keine Arzt kennt den Namen ihrer Krankheit. Susannah ist kaum noch wiederzuerkennen, da sie wichtige Fähigkeiten wie Sprechen, Lesen, Schreiben rasant verlernt. Ein Team aus verschiedenen Fachärzten findet schließlich eine Spur, Erleichterung macht sich breit und doch hat Susannah noch einen Rückschlägen geprägten Weg vor sich.
Susannah Cahalan erinnert sich selbst nicht an die schwerste Phase ihrer Erkrankung. Zusammen mit ihren Leser_innen erforscht sie ihre Leidensgeschichte und rekonstruiert mithilfe ihrer Ärzte, ihrer Familie und ihren Freunden die fehlenden Erinnerungen. Ihren Leser_innen schenkt sie dabei sehr intime Einblicke.
Bewertung: Ein sehr berrührender Titel, der sich aufgrund der verzweifelten Lage nicht einfach nebenbei lesen lässt und doch verschlungen werden möchte. Leider baut das Buch nach ca. 75% ab, wird langatmig und zieht sich sehr in die Länge.

Zero Waste Home: The ultimate Guide to Simplifying your home von Bea Johnson
Inhalt:
Bea Johnson erzählt in diesem Buch wie sie auf den zero waste-Lifestyle gestoßen ist und wie sich ihr (Familien-)Leben dadurch positiv verändert hat. Die Autorin hat ihr Buch in verschiedene Themenbereiche unterteilt: Küche, Büro, Geschenke, usw. und bietet zu jedem Bereich mögliche zero-waste-Lösungen an.
Bewertung: Mir gefiel es gut, dass Bea Johnson oft betont, dass auch der zero-waste-Lifestyle zum restlichen Leben passen sollte und das vieles von den örtlichen Begebenheiten abhängt. Bei den vielen Beispielen und Rezepten ist bestimmt für jede Lebenssituation etwas dabei.

The Ribbons are for Fearlessness von Catrin Davies
Inhalt:
Roman und Reisebericht in einem. Catrina lebt in Cornwall und ein Tag gleicht dem anderen. Andrew, Ben und sie fühlen sich wie eine Familie. Als Jack zu ihnen stößt, ist sie im siebten Himmel. Doch Jack wird vom Fernweh gepackt und geht auf Reisen. Catrina hat großes Liebeskummer! Andrew hat eine Idee: Sie dahren mit einem Bulli zum Nordcup und finanzieren die Reise mit Straßenmusik.
Die einzige Person, die ein Instrument beherrscht, ist Catrina. Eigentlich spielt sie nicht vor Publikum, doch als ein Schicksalschlag ihr bisheriges Leben in Frage stellt, greift sie auf diese Idee zurück und macht sich auf den Weg nach Norwegen.
Bewertung: Für alle Leser_innen, die Geschichten über unkonventionelle Reisen mögen, die perfekte Lektüre! Ein wirklich sehr schöner Bericht, der ermutigt, selbst unbekannte Wege zu beschreiten.

Unsterblich von Jens Lubbadeh
Inhalt:
2044 die Sterblichkeit ist besiegt. Wer einen Lifetracker am Handgelenk trägt, lebt nach seinem physischen Tod als Ewiger – also als digitaler Klon – weiter. Auch versorbene Politiker_innen oder Stars werden wiederbelebt und erleben nun ihre „zweite Karriere“. Dann passiert das Unmögliche! Der Ewige von Marlene Dietrich verschwindet spurlos. Die Welt ist in Aufruhr.
Bewertung: Der Roman umfasst die Themen Technologie und Macht, Beziehungen, ewiges Leben und Veränderung sowie Bedeutung von Bewusstheit. Jens Lubbadeh hat hier defintiv eine spannende und etwas erschreckende Zukunft entworfen. Insgesamt ein gut lesbarer Roman!

The musuem of you von Carys Bray
Inhalt:
Becky und Darren sind ein junges Paar, haben gerade ein Haus gekauft und sind glücklich. Clover, ihre Tochter, ist eine große Überraschung für alle – besonders für die Eltern, da Becky die Schwangerschaft nicht bemerkt hat.
Sechs Wochen nach Clovers Geburt stirbt Becky unterwartet. Darren versucht Clover alles zu geben, was sie braucht. Clover würde gerne mehr über ihre Mutter erfahren, doch Darren spricht im Grund nie über Becky.
Als Clover 12 Jahre alt ist und während der Sommerferien tagsüber alleine zuhause ist, betritt sie das vollgestellte Elternschlafzimmer (das nicht mehr genutzt wird). Sie betrachtet Gegenstand für Gegenstand und macht sich so ein Bild von ihrer Mutter.
Bewertung: „The museum of you“ ist ein sehr berührender Roman über Liebe, Familie und Freundschaft. Der Roman zeigt, wie das Leben manchmal eben so spielt. Clover blickt trotz allem in einer ganz besonderen Weise auf die Welt um sich herum. Genau diese Perspektive macht den besonderen Charme des Romans aus! Überaus lesenswert!

Darüber hinaus habe ich auch „The Art of Asking“ von Amanda Palmer gelesen.

Pläne für den April
  • Ich möchte meinen Balkon für sommerliche Tage vorbereiten, die Kästen wieder mit Pflanzen füllen und wenn das Wetter passt, hole ich auch die Hängematte aus dem Keller.
  • Im Wohnzimmer steht ein leeres Regal / Schrank. Ich hoffe, dass dieses Möbel im April auszieht.
  • Ich möchte den Frühling genießen und ausgiebig spazieren gehen. Wenn meine Heuschnupfen-Hauptsaison begonnen hat, bereitet mir das leider viel weniger Freude.