Schlagwort: Lesen

Die 9. BuchSaiten Blogparade 2017

Titelbild BuchSaiten Blogparade 2017

Tadaa, es folgt mein literarischer Jahresrückblick im Rahmen der 9. BuchSaiten Blogparade, die in diesem Jahr bei Petzi zu Gast ist. Mir hat es großen Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten. Geholfen hat mir dabei definitiv mein Lesejournal und mein 2017er-Regal bei LovelyBooks.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Ein Buch, das in diese Kategorie fällt, habe ich in diesem Jahr nicht gelesen. Zur nächsten Frage fallen mir allerdings mehrere Titel ein!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?
Ich bin mit einer gewissen Skepsis an Harry Potter and the Cursed Child herangetreten und doch hatte ich mich auf ein großes, wunderbares Wiedersehen mit meinen Lieblingscharakteren gefreut. Leider hat mich das Skript Theaterstücks stark enttäuscht! Harry Potter and the Cursed Child hat oft die Bezeichnung achter Harry-Potter-Band erhalten, doch für mich endet die Serie weiterhin mit dem siebten Band.
Ich liebe Geschichten von und über Menschen, die ihre Leben verändern, spannende Dinge erleben oder einfach reisen. Menschen, die große Träume haben und alles daran setzen, diese zu verwirklichen. Mit dieser Einstellung las ich Barfuß auf dem Sommerdeich von Katja Just. Ich habe zwar einiges über das Leben auf der Hallig Hooge erfahren, doch fehlte mir hier oft die persönliche Note. Zudem hat sich die Autorin leider viel zu häufig wiederholt!

Welches war eure persönliche Autor_innen-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Buchcover "Americanah" von Chimamanda Ngozi AdichieIch habe zum ersten Mal einen Roman von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen. Mit Americanah hat sie einen tiefgründigen Roman geschrieben, der meinen Horizont erweitert und mich weiter für das Thema Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert hat.

Inhaltsbeschreibung: Americanah erzählt von Ifemelu und Obinze. Sie lernen sich schon während der Schulzeit kennen und werden ein Paar. Ihre Wege trennen sich als Ifemelu ein Visum für die USA erhält, um dort ihr Studium fortzusetzen.In den USA angekommen, wird sie zum ersten Mal mit Rassismus konfrontiert und versucht zugleich, mit der neuen und fremden Kultur klarzukommen. In Nigeria war sie eine von vielen, in den USA fällt sie durch ihre Hautfarbe auf. Als sie einige Jahre später nach Nigeria zurückkehrt, gewöhnt sie sich nur langsam an ihre alte Heimat. In ihrer Abwesenheit hat sich vieles verändert, das trifft auch auf Obinzes Leben zu. Nach seinem Versuch im Ausland sesshaft zu werden, kehrt er desillusiniert in seine Heimat zurück und versucht sein Leben zu leben. Irgendwann stellt sich nicht nur der berufliche Erfolg ein. Doch hängt sein Herz noch an Ifemelu? Können die beiden wieder trotz ihrer unterschiedlichen Lebensläufe wieder zueinander finden?

Lieblingscover "Mein Freund Pax" und "A Closed and Common Orbit"Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Ich habe zwei Lieblings-Cover in diesem Jahr. Cover-Nummer-Eins ist Mein Freund Pax von Sara Pennybecker. Da ist ein Fuchs drauf, reicht als Argument!
Cover-Nummer-Zwei ist trägt das Buch A Closed and Common Orbit von Becky Chambers. Hier stehen zwei Personen unter einem Sternenhimmel! Dieses Cover wirkt zum einen sehr romantisch auf mich, zum anderen verbinde ich diese Szene mit Outdoor-Abenteuern: draußen am Lagerfeuer sitzen, sich Geschichten erzählen und den Sternenhimmel bewundern.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2018 lesen und warum?
Im März erscheint der finale Band Obsidio der Illuminae-Files-Trilogie (auf Deutsch: die Illuminae-Akten). Ich habe bereits die ersten beiden Bände verschlungen und freue mich schon sehr auf diesen dritten Band. Die Trilogie spielt im Weltall, es gibt Verschwörungen, künstliche Intelligenzen und diverse Explosionen. Das Besondere: die Romane bestehen aus Chatprotokollen, Tagebucheinträgen und vielen, anderen Dokumenten.

Rückblick Juli 2015

Collage

Eigentlich sollte der Juli ja im Vergleich zum Juni ein ruhigerer Monat werden. Gelungen ist mir das nur teilweise. Zudem war die Weißheitszahn-OP  sehr viel anstrengender und schmerzhafter als ich erwartet hatte. Vom Lesen abgehalten hat mich der Schmerz nur einige Tage – nach einiger Zeit konnte ich mich wieder besser auf Texte konzentrieren. Ohne das die Worte ohne Sinn zu ergeben gleich wieder aus meinem Kopf herausgeflogen kamen.

Mich nicht auf einen Roman konzentrieren zu können, macht mich immer sehr nervös. Mir fehlt dann etwas – mir fehlt das Kopfkino. Filme und Serien zu schauen ist nicht das Selbe für mich.

Gelesenes im Juli

  • Der große Trip von Cheryl Strayed
  • Als ich erwachte von Cynthia Swanson
  • Girl on the train: Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. von Paula Hawkins
  • Die Seiten der Welt – Nachtland von Kai Meyer
  • Die Widerspenstigkeit des Glücks von Gabrielle Zevin
  • Mein Herz und andere schwarze Löcher von Jasmine Warga
  • Mein erster Selbstmord von Carola Wolf
  • Tintenherz von Cornelia Funke
  • Fliehkräfte von Stephan Thome
  • Wie neues gelingt von Johanna Müller-Ebert

Der große Trip“ und „Nachtland“ waren meine Lesehighlights in diesem Monat! Vielleicht werde ich irgendwann mal im kleineren Stil wandern gehen. „Nachtland“ war reich an Action und schnellen Szenen und tat meinem bibliophilen Herz sehr gut. Jetzt warte ich ungeduldig auf den nächsten Band!