Schlagwort: Jahresrückblick

Tschüss 2017!

Titelbild Tschüss 2017!

Das Jahr 2017 sticht heraus! Es ist so unheimlich viel passiert! Ich kann sagen, dieses Jahr hat mich verändert. Mein Wunsch für 2017 war Klarheit, ich wollte die Dinge wieder klarer sehen. Dieser Wunsch wurde mir nicht nur durch eine neue, stärkere Brille, die ich mir noch kurz vor Jahresende ausgesucht habe, erfüllt.

2017 – rau, verändernd, stärkend
  • Februar: OP-Nr. 1 – es tat weh!
  • März: Geburtstagsurlaub in Westerland (Sylt) – Es war ganz wunderbar! Die Nordsee hat jetzt einen festen Platz in meinem Herzen.
  • Mai: Ich habe mich im Fitnessstudio angemeldet. – Eine gute Entscheidung! Ich bin viel besser gelaunt, wenn ich mich regelmäßig „auspowere“.
  • Juni: eine Woche Amsterdam – Amsterdam gefiel mir erst auf den zweiten Blick! Auf den ersten Blick, war mir die Stadt zu wuselig. Auf den zweiten Blick hat mich die Energie der Stadt vollkommen in den Bann gezogen. Es war eine anstrengende, schöne Woche.
  • Juli: OP-Nr. 2 mit Krankenhausaufenthalt – mit kurzem, aber lange nachklingendem Schreck. Diese Wochen verändern, meine Perspektiven verschieben sich – ich verstehe erst mal nichts, brauche eine Schutzzone und schaue im Medikamentennebel fünf Staffeln einer Comedyserie. Mein Glück: der Tumor ist gutartig.
  • August: ganz viel Erholung, wieder mehr bewegen und noch mehr verstehen.
  • Oktober: Herzensmenschen in Hamburg besuchen.
  • Dezember: Drei Wochen Urlaub, unverplant – bis auf einige Tage, die ich in München verbracht habe. Erholung und Reflexion.

Am Anfang des Jahres hätte ich noch gedacht, Klarheit würde bedeuten, dass es kaum etwas gibt, das stört. Im Sinne einer klaren, leeren Oberflächen. Ich sehe inzwischen vieles klarer (nicht nur wegen der Brille): was ich möchte, was ich denke, was ich fühle, was mich stört, was mich stärkt, was ich loslassen möchte, was ich in mein Leben einladen möchte. Mein dichter Frustrationsnebel hat sich gelichtet. Ich gehe froh und dankbar aus dem Jahr 2017.

Kaffee & Kuchen

Beliebige Beobachtungen
  • Ich habe in diesem Jahr definitiv eine Vorliebe für YouTube-Videos über das Packen von Reisepepäck entwickelt und mir wirkliche unzählige dieser Videos angeschaut. 😉
  • Gleiches gilt für Videos über Kalender- und ToDo-Listen-Organisations-Videos auf YouTube.
  • Ich war in diesem Jahr in zwei Buchhandlungen, die ziemlich viele Bücher vorrätig hatten, die meinen Geschmack trafen. Im American Book Center bin ich durch meine Wunschliste gelaufen und habe mich trotzdem nur für ein Buch entschieden. Buchhandlung Nummer zwei war die Voss Buchhaus und Papeterie in Westerland auf Sylt.
  • Ich hatte früher einen Putzplan. Ich habe 2017 so wenig geputzt, wie schon lange nicht mehr. Oft wollte ich lieber andere Dinge tun.

Jahresrückblick 2016 // Jahresrückblick 2015

Tschüss 2016 – Hallo 2017

Titelbild Jahreswechsel

Ein Jahr geht zu Ende und ein neues Jahr beginnt. Für viele ist es die beste Zeit für die berühmten guten Vorsätze. Typische Vorsätze verfasse ich schon seit Jahren nicht mehr. In den letzten Jahren habe ich oft das Arbeitsbuch Unravel-your-year von Susannah Conway genutzt, doch in diesem Jahr wollte ich meine Jahresabschlussreflektion einfach halten. Dazu habe ich ein Mindmap gemalt: 2016 kam in die Mitte und drum herum habe ich notiert, was mir einfiel und ggf. Kategorien ergänzt.

Bild Kaffee & Blume - Vorsätze 2017

2016: Besonderheiten
  • Urlaub in Hamburg im April inkl. Besuch von Herzensmenschen
  • Besuch eines Herzensmenschens in London
  • Ich bin in diesem Jahr wieder schwimmen gegangen und finde dieses Schwimmen ganz wunderbar!
  • Im August habe ich meine Küche verschönert. Im Gegensatz zum vorherigen Zustand ist die Küche nun ein Wohlfühlraum!
  • Ich habe aufgehört meine Kleidung zu bügeln! Es geht auch ohne bügeln und ich kann meine Zeits anderweitig verwenden.
  • Nicht nur bei der Minimal-Kon, sondern auch beim Minimalismus Stammtisch in Bielefeld bin ich meiner Internetblase im analogen Leben begegnet. Die Gespräche mit anderen Minimalist_innen sind sehr bereichernd, da ich zum einen viel darüber erfahre, wie sie leben und manche Dinge handhaben und zum anderen haben mir diese Gespräche oft wichtige Impulse gegeben.
  • Zu meinen liebsten Netz-Fundstücken gehören in diesem Jahr die Meditations-App „Calm“ sowie die Yoga-YouTube-Videos von Mady Morrison.

Dieses Jahr ist zudem der größte Unterschied zwischen Vollzeit-Arbeit und Vollzeit-Präsenz-Studium aufgefallen. Im Studium gab es immer sehr anstrengende Zeiten mit vielen Terminen (Gruppenarbeit) und diversen Prüfungen und danach gab es zur Erholung die Semesterferien. Wenn es möglich war, habe ich versucht dann wirklich Ferien zu haben und keine Seminararbeiten, etc. mehr schreiben zu müssen. In dieser Zeit konnte ich mich erholen und hatte Zeit für meine Hobbies. Jetzt habe ich weniger Urlaub als Ferien und somit eine Zeitbaustelle.

Bild Standort - Vorsätze 2017

Hallo 2017

Für das Jahr 2017 habe ich in ähnlicher Weise ein MindMap erstellt und hierbei auch meine im Herbst definierten Werte berücksichtigt.

Ich freue mich auf:

  • meinen Urlaub an der Nordsee
  • meinen Urlaub in Amsterdam
  • unverplante Urlaubszeit (Zeitbaustelle: Ich habe bemerkt, dass ich mich nicht gut erhole, wenn ich meinen Urlaub oder meine freie Zeit mit gefühlten 1000 Terminen vollstopfe.)

Was ich gerne (weiter) machen möchte:

  • fotografieren
  • schwimmen / Yoga (mich bewegen)
  • meditieren
  • meine Gedanken hier und auch auf Papier aufschreiben
  • mehr Science Fiction-Romane lesen
  • Gesprächen und Begegnungen Raum geben
  • (vielleicht) eine heilpraktische Praxis besuchen

Mein Wunsch für das kommende Jahr: Klarheit. Mit diesem Wunsch stelle ich Fragen in den Raum und werde weiter an meiner Zeitbaustelle herumwerkeln.

  • Was kann bleiben, was kann gehen und was soll noch dazu kommen?
  • Was möchte ich lernen?
  • Wie möchte ich meine Zeit verbringen? Welchen Wert gebe ich dem Faktor Zeit? Wie sollte sich das Gefühl des Zeitvergehens idealerweise anfühlen? Wie fühlt es sich an? Kann ich das ändern? Will ich das ändern?
  • Habe ich Zeit? Wie fühlt sich Zeit-haben eigentlich an? Kann man Zeit überhaupt haben?

Die Antworten sind mir hier im Grunde zweitrangig. Wichtiger ist mir das Fragen und das Hinschauen.

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Tschüss 2015 – Hallo 2016!

Foto Collage

Tschüss 2015!

Das Jahr 2015 wurde bereits vor ein paar Tagen verabschiedet – teilweise mit viel Krach und Peng. Rückblickend war das Jahr voller Veränderungen (Umzug, neue Wohnung, neue Arbeitsstelle). Mein Wort für das Jahr 2015 war „wander“. Ich wollte öfter mal stehen bleiben, das Jetzt genießen, mich umschauen, mich wundern, ein bisschen staunen und nicht so schnell von einem Punkt zum nächsten Punkt hetzen. Als ich begann das Jahr zu reflektieren war ich überzeugt, dass ich gar nichts davon umgesetzt habe. Gar nicht stimmt nicht! Ich habe mir eine gute Grundlage geschaffen um auf diesem Weg weiterzugehen.

Ich nehme einiges aus dem alten Jahr mit in das neue Jahr. Ich möchte weiter Yoga üben, meditieren und Achtsamkeit kultivieren, auf dem Wochenmarkt einkaufen und (unangenehme) Fragen in den Raum stellen.

Hallo 2016!Bild mit Jahresmotto

Ein neues Jahr steckt voller Möglichkeiten – im allgemeinen Trubel kann es schnell passieren, dass man sich viel zu viel auflädt und die nächsten drei Jahre verplant. Ich habe mein Jahr daher langsam geplant. Da sind zum einen Vorhaben, die ich erledigen möchte. Und da sind aber auch die Dinge zwischen den Vorhaben und Plänen, die auch beachtet werden möchten. In diesem Jahr habe ich zwei Worte als Jahresmotto gewählt: open . solitude.

Solitude bedeutet Abgeschiedenheit oder Einsamkeit. Dieses Wort löst bei mir die Vorstellung von tiefer Ruhe und Zufriedenheit aus. Open steht für Offenheit. Ich möchte nicht alles von Beginn an festlegen sondern offen sein für die Überrschungen und Möglichkeiten des Lebens. Zudem soll mich das Wort daran erinnern, bei aller Liebe zur Ruhe und zum Lesen, die sozialen Aspekte des Lebens nicht zu vernachlässigen. Quasi mein Ausgleich zur Abgeschiedenheit.

Wie ich das genau umsetzen werde, habe ich noch nicht festgelegt. Ich werde mich jeden Monat fragen, wie ich mehr davon in meinen Alltag bringen kann und so das Motto hoffentlich umsetzen können. Darüber hinaus habe ich auch sehr konkrete Vorhaben in diesem Jahr!

Zum Beispiel:
  • den Balkon nutzen und bepflanzen
  • mehr über WordPress lernen und (regelmäßig) bloggen
  • ein Fotobuch mit Bildern aus dem Jahr 2015 erstellen
  • mich mit dem Thema zusätzliche Altersvorsorge auseinandersetzen
  • das Dankbarkeits-Tagebuch, welches ich 2015 begonnen habe, bis zum Ende füllen
  • ein Lesejournal führen

Meine Werkzeuge waren das „Unravelling the year ahead“-Workbook und der Kurs „Find your word for 2016“ von Susannah Conway. An einigen Stellen habe ich das Workbook für mich angepasst und anstatt die einzelnen Monate (S. 17-18) zu planen, habe ich die Tabelle in verschiedene Bereiche unterteilt. In der großen weiten Prärie des Internet gibt es ganz sicher noch viele andere Hilfen zur Reflexion und zur Jahresplanung!

BuchSaiten Blogparade zum Jahresabschluss 2015

Logo Blogparade

Die BuchSaiten Blogparade zum Jahrsabschluss 2015 wurde mir in die Twitter-TL gespült. Die Idee eines literarischen Jahresabschluss gefiel mit gut! Also habe ich mir einige Gedanken zum Thema gemacht und die Fragen beantwortet. Seid gewarnt: es erwarten euch einige Adjektive der Superlative.
Zurzeit lese ich Buch Nr. 99 in diesem Jahr und werde wohl höchstwahrscheinlich auch kein Hundertes mehr schaffen, da ich noch ungefähr 400 Seiten zu lesen habe. 99 aber ist eine schöne Zahl. Ich bin ganz erstaunt und frage mich, wie ich das eigentlich geschafft habe!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

"Alles Licht, das wir nicht sehen"

Romane, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen, lese ich eigentlich ungern. Im Geschichts-, Deutsch- und Religionsunterricht wurden – zumindest aus meiner subjektiven Perspektive – mindestens einmal im Jahr die Themen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg durchgenommen. Obwohl ich die Schule schon vor zehn Jahren beendet habe, mache ich noch immer einen Bogen um die Thematik. „Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr setzte ich daher nicht gleich auf meine Leseliste. Die zahlreichen Empfehlungen aber weckten mein Interesse, eine gewisse Skepsis blieb dennoch. Schließlich las ich den Roman doch und empfand ihn als überaus herausragend!
In meiner Buchbesprechung schrieb ich folgendes:

Anthony Doerrs Roman ist voller kleinerer und größerer Heldentaten. Die Grausamkeit des Kriegs verharmlost er nicht. Das Schicksal der einzelnen Charaktere entsteht aus den kunstvoll verwobenen Zufällen und Begegnungen.

Kurze Kapitel geben Einblicke in die Lebenssituationen der Charaktere. Hierdurch entsteht zum einen Spannung, zum anderen erleichtert es einem das Lesen. Das Traurige wird dadurch leichter ohne an Schwere zu verlieren. Die Sprache ist sehr fein und hat einen schönen Klang.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

"Morgen ist es vorbei"

Auf „Morgen ist es vorbei“ von Kathrin Wessling habe ich mich eigentlich sehr gefreut! Schon „Drüberleben“ hat mir gut gefallen – mit entsprechender Erwartung habe ich die Kurzgeschichten über Großstädter_innen mit Liebeskummer gelesen. Die Art und Weise wie diese Großstädter_innen ihren Kummer versuchen zu bewältigen (meist mit Alkohol) sagte mir nicht zu. Ich hatte zudem den Eindruck, die einzelnen Charaktere bräuchten nicht nur Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung ihres Liebeskummers sondern auch bei der Bewältigung ihres alltäglichen Lebens. Kurz gesagt: es war nicht mein Buch. Zudem habe ich eher Geschichten von Menschen erwartet, die gestärkt aus Krisen herausgehen und nicht gebrochener. Vielleicht ist es eher ein Buch für Menschen mit akutem Liebeskummer. Wer weiß!

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?"Das Licht der letzten Tage"

Ich habe keine Autoren-Neuentdeckung gemacht sondern ein ganzes Genre für mich neuentdeckt! Ich liebe es Science Fiction-Romane und Dystopien zu lesen. Seitdem fühlt sich mein Leseleben vollständig an. Vorher hat mir irgendetwas gefehlt und ich hätte gar nicht sagen können, was fehlt. Aber ich bin begeistert und möchte dieses Genre nicht mehr missen. Für mich bedeutet diese neue Leseerfahrung eine große Horizonterweiterung, die zugleich viele neue Fragen über das Leben und die Zukunft aufwirft. Mein Faible für Zeitreise-Romane sowie die Lektüre von „Der Circle“ von Dave Eggers haben mich dazu angeregt, weiter in diesen Bereich vorzudringen. Absolut fabulös in diesem Zusammhang war für mich „Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel.

Welche war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

"Harry Potter and the Prisoner of Azkaban"In diesem Jahr habe ich mich ebenfalls dazu entschieden, die Harry Potter-Bände nochmals zu lesen. Diesmal allerdings langsamer als beim ersten Mal und zudem auf Englisch! Da ich damals alle Bände verkauft habe und ich inzwischen zu der Überzeugung gelangt war, ich müsste die Harry Potter-Bände aber unbedingt im Regal stehen haben, habe ich die Taschenbuchausgaben von Bloomsbury UK erstanden. Zu Weihnachten sind dann auch die Bände sechs und sieben bei mir eingezogen! Diese Ausgaben sehen so magisch-hübsch aus, dass sie eindeutig voller wunderbarer Zauberei stecken müssen.
"The long way to a small, angry planet"

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2016 lesen und warum?

Im nächsten Jahr möchte ich unbedingt „The Long Way to a Small Angry Planet“ von Becky Chambers lesen. Elisabeth (books and pieces) hat extrem begeistert über diesen Roman gesprochen und hat diesen Lesewunsch in mir ausgelöst. Auch das Cover sieht sehr schön aus. Zudem bin ich im Rahmen meines Science Fictions-Ausflugs bisher auf der Erde geblieben (ich war höchstens mal auf einer Parallelerde) und ich finde, es wird Zeit, andere Planeten zu entdecken (oder den langen Weg dorthin).