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Rückblick Januar 2017

Collage Rückblick Januar 2017

Mein Fotobuch für den Zeitraum Dezember 2015 bis Dezember 2016 ist fertig geworden. Es gefällt mir sehr! Ich blätter sehr gerne durch meine Fotobücher! Ich mache das viel lieber, als mich durch meine Fotos zu klicken.

Der Januar hat sich teilweise als sehr arbeitsintesiv und fordernd entpuppt. Dabei habe ich festgestellt, dass es mir nicht hilft, im Stress Kaffee zu trinken. Eine Tasse Kaffee am Mittag und mein Stresslevel steigt – zumindest subjektiv – um einige Punkte. Ich bin dann in höchster Alarmbereitschaft. Zukünftig wähle ich lieber Tee und trinke Kaffee nur noch im Urlaub und am Wochenende.

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Das Buch „Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima“ von Naomi Klein hat mich in diesem Monat sehr nachdenklich gemacht. Die Autorin erklärt zum einen auf welche Art und Weise Poilitik und Wirtschaft miteinander verpflochten sind, wie sie sich gegenseitig beim Klimaschutz behindern bzw. auch unterstützen könn(t)en. Zum anderen stellt sie viele Bündnisse und Initiativen vor, die erfolgreich gegen neue (oder bestehende) Kohlekraftwerke oder gegen Fracking vorgegangen sind.
Was mich überrascht, schockiert und auch frustriert hat ist, dass wir schon einige Klimachancen verpasst haben.

„Sie [die Erde] kann in ihrer jetzigen Form nicht überleben, wenn wir Menschen uns nicht ausrotten wollen. Kurz gesagt, wir haben auf diese Herausforderung nicht reagiert, weil wir gefesselt sind – politisch, physisch, kulturell. Erst wenn wir unsere Ketten erkennen, haben wir die Chance uns daraus zu befreien.“ (S. 84).

Viele Verstrickungen und Zusammenhänge verstehe ich nun besser. Ich habe Klarheit gewonnen. Doch hat mich diese Lektüre nicht optimistischer gestimmt. Viele Menschen hoffen auf ein Wundermittel gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen, dieses Wundermittel wird es nicht geben. Geld und neue Technik wird die Erde nicht retten, wird uns nicht retten. Es gibt viele Fronten, an denen Dinge getan und verändert werden müssen. Gerade diese realistische Perspektive wirkt – zumindest auf mich – motivierend.

„Das Ziel ist nicht, ein paar gigantische grüne Lösungen zu entwickeln, sondern kleinere Ansätze unendlich zu vermehren.“ (S. 535)

Es geht einfach um saubere Luft, trinkbares Wasser und fruchtbare Erde.

Das Buch lohnt sich, da es reich an Details und Hintergrundinformationen ist. Wer sich bisher von der hohen Seitenzahl abschrecken lassen hat, den möchte ich ermutigen, sich an dieses Buch heranzuwagen!

Darübernhinaus gelesen im Januar

Harry Potter and the Deathly Hallows von J.K. Rowling:
Inhalt:
Im siebten und letzten Band der Reihe hat Lord Voldemort die Macht an sich gerissen und verbreitet nicht nur in der magischen Welt Angst und Misstrauen. Harry hat er noch nicht in seine Finger gekriegt. Als Harry 17 Jahre alt wird, erlischt der Schutzbann, den seine Mutter ihm geschenkt hat. Sein zuvor sicheres Versteck wird zur Gefahr und er muss fliehen… . Gleichzeitig wollen Harry, Ron und Hermione Dumbledores Auftrag erfüllen und die verbliebenden Horcruxe zerstören.
Kurzbewertung: Hermione begeistert mich immer wieder und Harry Potter zu lesen, ist ein großes Vergnügen. Wäre da nicht dieser Epilog. Argh!

Flutland von Emily Diamond
Dieser Science Fiction-Roman fiel mir in der Bücherei in die Hände und weckte mein Interesse.
Inhalt: Vor Jahren gab es eine große Flut, die die Landschaft Großbritanniens grundsätzlich veränderte. England hat moderner Technik den Rücken zugekehrt, während diese in Schottland noch genutzt wird. Dazwischen treiben Piraten ihr Unwesen.
Lilys Küstendorf wird von eben diesen überfallen! Kein Haus wird verschont und schließlich wird sogar die Tochter des Premierministers entführt. Lily nimmt die Sache selbst in die Hand und folgt den Piraten, um das Mädchen zu befreien.
Kurzbewertung: Mir gefiel der Klang der Sprache nicht. Würde mich ein Kind nach einem Science Fiction-Roman fragen, würde ich dem Kind diesen Roman nicht empfehlen wollen.

Elias und Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht von Sabaa Tahir
Inhalt:
Der zweite Band setzt dort an, wo Band eins endet: Elias und Laia sind auf der Flucht und widersetzen sich so dem Willen des Imperiums. Ihr Ziel ist das Gefängnis von Kauf. Dort wollen sie Laias Bruder Darin aus dem Gefängnis befreien. Darin verfügt über Wissen, das dem Widerstand großen Auftrieb verleihen könnte.
Der Weg nach Kauf ist lang und entbehrlich. Elias und Laia werden im ganzen Imperium gesucht: jeder Bewohner und jede Bewohnerin kennt ihre Gesichter!
Kurzbewertung: Eine gelungene Fortsetzung, die nicht weniger brutal ist als Band eins. Zugleich ist es eine berührende Geschichte über Loyalität, Freundschaft und Liebe.

Das verborgene Tor von Eva Völler (Bd. 3 von Zeitenzauber)
Inhalt:
Anna und Sebastiano verschlägt es in das Jahr 1813. Sie leben in London und verkehren in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Unbemerkt nähert sich eine dunkle Gefahr, die die Existenz der Zeit gefährdet. Anna und Sebastiano sind ratlos, was ihre Aufgabe in dieser Zeit wohl sein könnte.
Kurzbewertung: Der dritte Band ist deutlich dunkler als die ersten beiden Bände der Trilogie. Ich fühlte mich recht gut unterhalten und würde sagen, dass die Trilogie zu einem guten Abschluss gekommen ist.

Black Rabbit Hall von Eve Chase
Inhalt:
Lorna und Jon suchen einen besonderen Ort für ihre Trauung. Lorna ist auf der Suche nach einem ganz bestimmten Haus in Cornwall, das sie als Kind oft mit ihrer Mutter besucht hat. Als das Paar das Haus tatsächlich findet, spürt Lorna eine Bindung zu diesem Haus, die sie sich nicht erklären kann. Schließlich versucht sie mehr über das Haus und ihre Gefühle herauszufinden.
Bewertung: Spannende und interressante Verpflechtungen verschiedener Biografien. Sehr angenehm zu lesen!

Daneben habe ich zwei Comic gelesen (Alex + Ada, Bd. 2 und Saga 3) sowie eine Sammlung von Erzählungen von Doris Lessing. Die Comis haben mir sehr großes Lesevergnügen bereitet, die Sammlung von Erzählungen hingen nicht, da ich kaum Zugang zu den einzelnen Erzählungen gefunden habe.

Außerdem habe ich mir das Bilderbuch „The Fox and the Star“ von Coralie Bickford-Smith genüsslich angeschaut. Es ist ein wirklich sehr schönes Bilderbuch, es tut dem Herzen und der Seele gut.

Pläne für den Februar

Da ich mich einer kleineren OP (mit Vollnarkose) stellen muss, werde ich mich im Februar vorrangig davon erholen. Ich nehme mir daher lieber nicht viel mehr vor.

Große Buchvorlieben

Titelbild Buchvorlieben

Sprechen wir über’s Lesen! Ich lese überaus gerne. Ich glaube, ich atme Buchstaben und Worte. Mein Kopf saugt die Sätze auf und bildet daraus in der Regel wunderbares Kopfkino.
In meiner Lesebiografie gab es dennoch auch andere Pahsen. Es gab Zeiten, da habe ich eher wenig bis gar nicht gelesen und dann gab es Zeiten, da habe ich Bücher quasi inhaliert. Heute habe ich eigentlich immer eine Buchbegleitung bei mir. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich einige Buchvorlieben hege.. .

Was mich am Lesen begeistert

Wenn ich lese, kann ich in das Erleben anderer Menschen hineinschauen und gleichzeitig die Welt mit anderen – fremden – Augen betrachten. Ich kann Orte bereisen, die ich in meinem Leben mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht bereisen werde. Ich kann sogar in der Zeit reisen. Magische Dinge erleben und unser Sonnensystem verlassen. Dieses Lesen ist einfach eine Wucht!

Biografien, Erlebnisberichte oder Menschen in Grenzsituationen

Menschen, die von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten und mich an ihrer Innenschau teilhaben lassen, stellen eine große Bereicherung für mich dar. Fühlt sich das Leseerlebnis dann an wie ein Gespräch, das die Seele singen lässt, ist es perfekt! Das gilt für fiktionale und nicht fiktionale Werke.
Menschen kommen immer wieder an ihre Grenzen. Oft wird gesagt, entweder könne man an diesen Situationen wachsen oder scheitern. Das ist mir zu einfach, zu schwarz und weiß – das Leben ist viel verzwickter, verwickelter und zu vielschichtig als das es möglich wäre, eine klare Linie zwischen gelungener und nicht gelungener Bewältigung zu ziehen. Ich lese diese Bücher unheimlich gerne, da diese Graustufen in der Regel unfassbar reich an Lebensweisheiten sind.

Science Fiction (und Fantasy)

Seit dem ich dieses Genre entdeckt habe, fühlt sich meine Leben als Leserin wieder vollständig an. Und das Beste? Ich habe bisher so wenig aus diesem Bereich gelesen, dass ich noch so unendlich viele Welten und Zukunftsversionen entdecken kann!
Zudem hege ich ebenfalls eine Vorliebe für Zeitreiseromane.
Manchmal lese ich auch Fantasy. Nicht oft, eher selten. Am Ende meiner Schulzeit habe ich „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien sowie alle anderen Romane des Autors, die ich in der Bücherei finden konnte, gelesen. Daher steht alles im Schatten dieser Trilogie. Harry Potter spielt auch eine Rolle. Diese Erlebnisse waren so eindringlich, dass fast nichts an sie heranreicht. Ich denke, es wird vielleicht Zeit, dass ich mich mal wieder an etwas dieser Art heranwage.

Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen hinziehen

Dieses Genre lese ich ab und zu auch sehr gerne. Geheimnisvoll miteinander verwobene Lebensverläufe; Familiengeheimnisse, die nicht ans Tageslicht kommen dürfen – sehr gerne, bitte ohne Kitsch und (zu viel) Weichspüler!

Kinder- und Jugendbücher

In stressigen Zeiten lese ich lieber ein Kinderbuch als einen Kitschroman. Ein Roman für Kinder wirkt weitaus entspannender auf mich als ein viel zu kitschiger Roman. Das habe ich im letzten halben Jahr ausprobiert, umso kitschiger die Handlung wird, desto stärker ärgere ich mich. Dann also lieber ein Kinderbuch!
Zudem hat die Jugendbuchabteilung in der Bücherei einiges an Dystopien, Science Fiction- und Fantasyromanen zu bieten.

Sachbücher

Ich lese nicht nur Romane, auch Sachbücher begeistern mich immer wieder. Lernen, die Welt verstehen, andere Perspektiven ausprobieren und meinen Horizont erweitern – das will ich, wenn ich Sachbücher lese.

Was ist mit dir? Hast du Buchvorlieben? Liest du querbeet alles? Gibt es ein Muster in deinem Leseverhalten?

Rückblick Dezember 2016

Titelbild Rückblick Dezember 2016

Der Dezember war mit seinen Feiertagen und meinem Jahresendurlaub sehr lesefreundlich. Ich habe einige Titel gelesen! Insgesamt habe ich im ganzen vergangenen Jahr mindestens 82 Bücher Auf die Zahl an sich kommt es mir gar nicht an, sondern darauf, dass ich lese und dabei neues entdecke und dazulerne!

Außerdem habe ich im Dezember ein Konzert von Angelo Kelly & Family besucht. Die Familie hat bekannte Weihnachtslieder im Stil irischer Folkmusik gespielt. Sehr schön! Nicht weihnachtlich, aber erwähnenswert ist das Lied „Slow Down“. Dieses Lied gehört fest zu meinem Minimalismus-Soundtrack.

Über Weihnachten ohne Geschenke und Postkarten habe ich bereits geschrieben. Nun zu meiner ziemlich langen gelesen-Liste.

Gelesen im Dezember

Die Bücherfreundinnen von Jo Platt
Ein Roman über einen Lesezirkel. Wie kann ich da nicht zugreifen?
Inhalt: Alice, Miriam, Sophie und Abigail sind beste Freundinnen. Zusammen mit der vor drei Jahren verstorbenen Lydia gründeten sie einen Lesezirkel. Lydias Wunsch für die Zeit nach ihrem Tod: Ihr Mann Jon soll am Lesezirkel teilnehmen.
Schwerpunkt des Romans ist gar nicht der Lesezirkel und das Lesen, sondern die Liebesbeziehungen und Freundschaften der vier Hauptcharaktere.
Kurzbewertung:
Nette Unterhaltung – manchmal bin ich mit den vielen Männern durcheinander kommen und habe vergessen, wer jetzt wer ist und zu welcher Frau gehört … .

Perfect von Rachel Joyce
Inhalt:
1972. Byron und James, beide 11 Jahre alt, besuchen gemeinsam eine Privatschule. Während eines heißen englischen Sommers starten sie die Maßnahme „Perfect“. Ziel dieses Projekts ist es Byrons Mutter Diana vor einer Krise zu schützen.
Diana musste eine Abkürzung nehmen und fuhr deshalb durch die berüchtigte Digby Road (ihr Mann hatte ihr es verboten). Es herrscht dichter Nebel, sie fährt ein Mädchen an und bemerkt es nicht. Byron hat es gesehen.
Heute. Jim kämpft sich durch sein Leben. Diverse Rituale, die er viele Male durchführt, geben ihm ein Gefühl von Sicherheit. Er arbeitet in einem Café, dort wischt er die Tische ab und versucht für sich zu bleiben.
Kurzbewertung: Teilweise spannend und teilweise auch sehr langatmig. Der Roman wird durch einen besonderen Kniff in der Handlung lesenswert.

Bienensterben von Lisa O’Donnell
Dieses Buch habe ich bereits im Dezember ausführlich besprochen.

Nelli und der Nebelort von Annika Scheffel
Bevor alles verschwindet von Annika Scheffel ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher, daher habe ich mich sehr auf dieses Kinderbuch gefreut.
Inhalt: Nelli und ihre Mutter sind stets auf der Suche! Zusammen mit Jupiter (einem Schwein) fahren die beiden in ihrem Wohnmobil von Ort zu Ort und suchen Nellis Vater Eric. Doch bisher fehlt jede Spur von ihm. Eines Tages landen sie in einem seltsamen, nebeligen Ort. Die Menschen dort verhalten sich für Nellis Geschmack recht merkwürdig: Sie richten ihr Leben am Schlag einer großen Turmuhr aus und halten sich an allerhand seltsame Regeln. Als Nelli auf Henri trifft, beginnt ein richtig großes Abenteuer!
Kurzbewertung: Dieses realistische Kinderbuch mit fantastischen Elementen ist überaus spannend, angenehm zu lesen und kann Kindern das Prinzip einer Diktatur näherbringen. Als zentrale Themen überwiegen Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Die Illustrationen von Joëlle sind ein besonderer Augenschmaus.

Die magische Gondel und Die goldene Brücke von Eva Völler (Zeitenzauber Bd. 1 & 2)
Inhalt:
Anna, 17 Jahre, verbringt ihre Sommerferien in Venedig, da ihr Vater beruflich dort zu tun hat. Bei einem Spaziergang durch die Stadt fällt ihr eine rote Gondel auf, obwohl eigentlich alle Gondeln in Venedig schwarz sein müssen. Einige Zeit sieht sie diese Gondel ein zweites Mal. Durch ein Missgeschick fällt sie in den Kanal, jemand zieht sie in die rote Gondel. Sie scheint gerettet – als sie wieder an Land gehen will, wird ihr komisch und als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1499.
Bewertung: Diese Jugendromane sind primär historische Romane. Der Aspekt der Zeitreise spielt im ersten Band lediglich am Rande eine Rolle. Im zweiten Band nimmt dieser Aspekt etwas mehr Raum ein. Ingesamt sind beide Bände reich an spannenden Momenten! Gleichzeitig erfrischte die Lektüre mein historisches Wissen.

No Logo! Der Kampf der Global Players um Marktmacht. Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern von Naomi Klein
Inhalt:
Verkörpert eine Marke ein bestimmtes Image, wird sie eher gekauft. Naomi Klein erklärt wann und wie sich das Marketing vom Produkt abgekehrt hat und den Marken zugewendet hat. Doch zwischen Konsumglanz im Kaufhaus und der Herrstellungsrealität liegen in der Regel Welten und das hat Konsequenzen für die Arbeitswelt, die Umwelt und die Kulturlandschaft.
Kurzbewertung: Die Lektüre dieses Sachbuchs war ernüchternd und wirkte zugleich erhellend. Mit wurde ein Teil der Welt erklärt. Trotz der komplexen Thematik schreibt Naomi Klein in einem sehr verständlichen Stil; als Leserin konnte ich ihr gut folgen! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Gegen den Hass von Carolin Emcke
Inhalt:
Ein eindringliches Essay über unsere Gegenwart und die Enstehung von Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit. Carolin Emcke nimmt diese Strömungen unter die Lupe und lobt gleichzeitig Pluralität und genaue Differenzierungen.
Kurzbewertung: Ein sehr wichtiges Buch! Am liebsten hätte ich es auswendig gelernt.

Londontown – a Photographictour of the City’s delights von Susannah Conway
Als jahrelange Leserin von Susannah Conways Blog wollte ich mir dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.
Inhalt: Die Fotografin und Bloggerin Susannah Conway porträtiert ihre Heimatstadt London. Genaue Ortsangaben ermöglichen es, das Buch als Reiseführer zu nutzen.
Kurzbewertung: Mir gefiel dieses Buch sehr. Es hat Lust aufs Fotografieren und aufs Reisen gemacht (nicht nur nach London).

A beautiful mess – photo idea book: 95 inspiring ideas for photographing your friends, your world and yourself von Elsie Larson und Emma Chapman
Dieses Buch lag schon eine ganze Weile auf meinem SUB… .
Inhalt: Motivideen und andere Inspirationen.
Kurzbewertung: Viele Fotosachbücher beginnen mit einem langen technischen Kapitel, dieses nicht! An einigen Stellen gehen sie kurz auf beispielsweise Kameraeinstellungen oder Licht und Schatten ein. Zentral sind jedoch die Motivideen für Porträts, Haustierfotografie, … und und und.

Pläne für den Januar

Ich möchte mein Fotobuch für das Jahr 2016 fertigstellen. Außerdem werkel ich an meiner Zeitbaustelle weiter. Ich werde versuchen für eine ganze Arbeitswoche am Wochenende vorzukochen. So hätte ich dann in der abends mehr freie Zeit (heißt: unverplante Zeit) zur Verfügung und bräuchte nicht für den nächsten Tag kochen. Ein Versuch ist es mir wert. Wichtig ist es mir: mein Mittagessen soll mir auch weiterhin gut schmecken!

Rückblick November 2016

Fotocollage

Der November hat mir nochmal eine schöne Herbszeit beschert, die ich sehr genossen habe. Hier im Schwimmbad gibt es ganzjährig geöffnetes Außenbecken. Dort bin ich quasi im bunten Laub geschwommen. Ich übertreibe etwas! Eigentlich waren es nur ca. 10 Blätter.

Zusammen mit meinen Teedosen bin ich in einen Teeladen spaziert und habe gefragt, ob sie mir den Tee direkt in die Dosen füllen würden. Das war gar kein Problem und sie haben es gerne gemacht. Drei Teetüten weniger, die im Müll landen!

An einem Abend habe ich spontan mein Wohnzimmerregal aufgeräumt. Ich habe in alten Fotos gestöbert, einige Sentimentalobjekte in den Händen gehalten, gründlich Staub gewischt und am Ende ein paar Bücher, ein bisschen Dekokram und auch ein paar Fotos losgelassen. Es war auf jeden Fall ein guter Abend!

Gelesen im November

Northanger Abbey von Jane Austen
Worum geht es? Chatherine – noch jung und naiv – liest liebendgerne Schauerromane. Als ihre Freundin Eleanor sie nach Northanger Abbey einlädt ist sie hellauf begeistert. Doch vor Ort geht ihre Fantasie mit ihr durch. Hinter verschlossenen Türen vermutet sie abscheuliche Verbrechen. Was davon ist Teil der Wirklichkeit und was ist ihrer Fantasie entsprungen?
Kurzbewertung: Zu Beginn musste ich einige Vokabeln nachschlagen, um die Handlung zu verstehen. Nachdem ich mich eingelesen hatte, empfand ich den Roman als unterhaltsam und gut lesbar.

Illuminae von Amie Kaufman und Joy Kristoff
Eine Besprechung des Buchs habe ich bereits Mitte November geschrieben.

Das Gegenteil von Einsamkeit von Marina Keegan
Worum geht es? Dieser Titel umfasst verschiedene Texte von Marina Keegan. Sie war angehende Schriftstellerin. „War“, da sie fünf Tage nach ihrem Uniabschluss bei einem Autounfall ums Leben kam. Ihre Familie und Freunde haben ihre Texte zusammen getragen und veröffentlicht.
Kurzbewertung: Marina Keegans Texte sind sehr dicht und füllten mich beim Lesen aus. Die Texte berühren und bleiben auch mal länger hängen. Es ist eine sehr schöne Sammlung. Mir war es wichtig, mir für jeden Text ausreichend Zeit zu nehmen.

Bei den Wölfen von Sarah Hall
Dieser Roman war ein Fund in der Onleihe. Die Wölfe auf dem Cover weckten mein Interesse und die Inhaltsbeschreibung nochmehr.
Worum geht es? Rachel Caine, aus England stammend, arbeitete lange Jahre in einem Naturreservat in Idaho, USA. Dort sorgte sie für das Wohlergehen eines wildlebenden Wolfsrudel. Ein wohlhabender Earl aus England versucht sie für sein Privat-Projekt zu gewinnen: die Wiederansiedlung von Wölfen in England. Dort angekommen muss sich Rachel mit den zweifelhaften Motiven des Earls und ihrer eigenen familiären Vergangenheit auseinandersetzen.
Kurzbewertung: Natur, Wölfe, Familie, Liebe, Lebensläufe – ein wunderbarer Roman über das Leben!

Opi Kas, die Zimtziegen und ich von Marjolijn Hof
Worum geht es?
Opi Kas, einst ein freiheitsliebender Seemann, nun ein alter Mann, der zunehmend Hilfe im Alltag benötigt. Seine Familie lebt in den Niederlanden, er selbst in Island – nun besuchen ihn drei Generationen, um ihn mit nach Hause zu nehmen, wo sie gut auf ihn aufpassen und ihn pflegen können. Doch das passt Opi Kas überhaupt nicht! Er plant seine Flucht. Seine Enkel bekommen Wind davon und stehen vor der Frage: Sollen sie ihm helfen oder seine Pläne verraten?
Kurzbewertung: Dieses Buch für Kind schlägt einen sehr sanften und feinen Ton an. Es braucht nicht viele Worte und sagt gleichzeitig ganz viel. Ein Buch über Familienbande, Eigensinn und Selbstbestimmung.

Wildflower von Drew Barrymore
Worum geht es?
Die bekannte Schauspielerin Drew Barrymore schildert zahlreiche Erlebnisse aus ihrem Leben. Kinderstar, frühe Abhängigkeit, Mündigkeit mit 14 – Drew Barrymores leben war turbulent. Doch nicht nur diesen Jahren schenkt sie Aufmerksamkeit, sie beschreibt auch wie sie ihren Mann kennenlernte und schließlich eine Familie gründete.
Kurzbewertung: Drew Barrymore erzählt im netten Plauderton. Es fühlt sich fast so an als ob man neben ihr auf dem Sofa sitzen würde. Angenehme Lektüre für Zwischendurch.

Pläne für Dezember
  • Das Jahr 2016 reflektieren und abschließen.
  • Ich möchte mich vom Weihnachtswahnsinn fernhalten. In diesem Jahr schreibe ich keine Karten, verschenke nichts und möchte nichts geschenkt bekommen.
  • Ein Jahresmotto für 2017 finden.