Rückblick Dezember 2016

Titelbild Rückblick Dezember 2016

Der Dezember war mit seinen Feiertagen und meinem Jahresendurlaub sehr lesefreundlich. Ich habe einige Titel gelesen! Insgesamt habe ich im ganzen vergangenen Jahr mindestens 82 Bücher Auf die Zahl an sich kommt es mir gar nicht an, sondern darauf, dass ich lese und dabei neues entdecke und dazulerne!

Außerdem habe ich im Dezember ein Konzert von Angelo Kelly & Family besucht. Die Familie hat bekannte Weihnachtslieder im Stil irischer Folkmusik gespielt. Sehr schön! Nicht weihnachtlich, aber erwähnenswert ist das Lied „Slow Down“. Dieses Lied gehört fest zu meinem Minimalismus-Soundtrack.

Über Weihnachten ohne Geschenke und Postkarten habe ich bereits geschrieben. Nun zu meiner ziemlich langen gelesen-Liste.

Gelesen im Dezember

Die Bücherfreundinnen von Jo Platt
Ein Roman über einen Lesezirkel. Wie kann ich da nicht zugreifen?
Inhalt: Alice, Miriam, Sophie und Abigail sind beste Freundinnen. Zusammen mit der vor drei Jahren verstorbenen Lydia gründeten sie einen Lesezirkel. Lydias Wunsch für die Zeit nach ihrem Tod: Ihr Mann Jon soll am Lesezirkel teilnehmen.
Schwerpunkt des Romans ist gar nicht der Lesezirkel und das Lesen, sondern die Liebesbeziehungen und Freundschaften der vier Hauptcharaktere.
Kurzbewertung:
Nette Unterhaltung – manchmal bin ich mit den vielen Männern durcheinander kommen und habe vergessen, wer jetzt wer ist und zu welcher Frau gehört … .

Perfect von Rachel Joyce
Inhalt:
1972. Byron und James, beide 11 Jahre alt, besuchen gemeinsam eine Privatschule. Während eines heißen englischen Sommers starten sie die Maßnahme „Perfect“. Ziel dieses Projekts ist es Byrons Mutter Diana vor einer Krise zu schützen.
Diana musste eine Abkürzung nehmen und fuhr deshalb durch die berüchtigte Digby Road (ihr Mann hatte ihr es verboten). Es herrscht dichter Nebel, sie fährt ein Mädchen an und bemerkt es nicht. Byron hat es gesehen.
Heute. Jim kämpft sich durch sein Leben. Diverse Rituale, die er viele Male durchführt, geben ihm ein Gefühl von Sicherheit. Er arbeitet in einem Café, dort wischt er die Tische ab und versucht für sich zu bleiben.
Kurzbewertung: Teilweise spannend und teilweise auch sehr langatmig. Der Roman wird durch einen besonderen Kniff in der Handlung lesenswert.

Bienensterben von Lisa O’Donnell
Dieses Buch habe ich bereits im Dezember ausführlich besprochen.

Nelli und der Nebelort von Annika Scheffel
Bevor alles verschwindet von Annika Scheffel ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher, daher habe ich mich sehr auf dieses Kinderbuch gefreut.
Inhalt: Nelli und ihre Mutter sind stets auf der Suche! Zusammen mit Jupiter (einem Schwein) fahren die beiden in ihrem Wohnmobil von Ort zu Ort und suchen Nellis Vater Eric. Doch bisher fehlt jede Spur von ihm. Eines Tages landen sie in einem seltsamen, nebeligen Ort. Die Menschen dort verhalten sich für Nellis Geschmack recht merkwürdig: Sie richten ihr Leben am Schlag einer großen Turmuhr aus und halten sich an allerhand seltsame Regeln. Als Nelli auf Henri trifft, beginnt ein richtig großes Abenteuer!
Kurzbewertung: Dieses realistische Kinderbuch mit fantastischen Elementen ist überaus spannend, angenehm zu lesen und kann Kindern das Prinzip einer Diktatur näherbringen. Als zentrale Themen überwiegen Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Die Illustrationen von Joëlle sind ein besonderer Augenschmaus.

Die magische Gondel und Die goldene Brücke von Eva Völler (Zeitenzauber Bd. 1 & 2)
Inhalt:
Anna, 17 Jahre, verbringt ihre Sommerferien in Venedig, da ihr Vater beruflich dort zu tun hat. Bei einem Spaziergang durch die Stadt fällt ihr eine rote Gondel auf, obwohl eigentlich alle Gondeln in Venedig schwarz sein müssen. Einige Zeit sieht sie diese Gondel ein zweites Mal. Durch ein Missgeschick fällt sie in den Kanal, jemand zieht sie in die rote Gondel. Sie scheint gerettet – als sie wieder an Land gehen will, wird ihr komisch und als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1499.
Bewertung: Diese Jugendromane sind primär historische Romane. Der Aspekt der Zeitreise spielt im ersten Band lediglich am Rande eine Rolle. Im zweiten Band nimmt dieser Aspekt etwas mehr Raum ein. Ingesamt sind beide Bände reich an spannenden Momenten! Gleichzeitig erfrischte die Lektüre mein historisches Wissen.

No Logo! Der Kampf der Global Players um Marktmacht. Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern von Naomi Klein
Inhalt:
Verkörpert eine Marke ein bestimmtes Image, wird sie eher gekauft. Naomi Klein erklärt wann und wie sich das Marketing vom Produkt abgekehrt hat und den Marken zugewendet hat. Doch zwischen Konsumglanz im Kaufhaus und der Herrstellungsrealität liegen in der Regel Welten und das hat Konsequenzen für die Arbeitswelt, die Umwelt und die Kulturlandschaft.
Kurzbewertung: Die Lektüre dieses Sachbuchs war ernüchternd und wirkte zugleich erhellend. Mit wurde ein Teil der Welt erklärt. Trotz der komplexen Thematik schreibt Naomi Klein in einem sehr verständlichen Stil; als Leserin konnte ich ihr gut folgen! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Gegen den Hass von Carolin Emcke
Inhalt:
Ein eindringliches Essay über unsere Gegenwart und die Enstehung von Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit. Carolin Emcke nimmt diese Strömungen unter die Lupe und lobt gleichzeitig Pluralität und genaue Differenzierungen.
Kurzbewertung: Ein sehr wichtiges Buch! Am liebsten hätte ich es auswendig gelernt.

Londontown – a Photographictour of the City’s delights von Susannah Conway
Als jahrelange Leserin von Susannah Conways Blog wollte ich mir dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.
Inhalt: Die Fotografin und Bloggerin Susannah Conway porträtiert ihre Heimatstadt London. Genaue Ortsangaben ermöglichen es, das Buch als Reiseführer zu nutzen.
Kurzbewertung: Mir gefiel dieses Buch sehr. Es hat Lust aufs Fotografieren und aufs Reisen gemacht (nicht nur nach London).

A beautiful mess – photo idea book: 95 inspiring ideas for photographing your friends, your world and yourself von Elsie Larson und Emma Chapman
Dieses Buch lag schon eine ganze Weile auf meinem SUB… .
Inhalt: Motivideen und andere Inspirationen.
Kurzbewertung: Viele Fotosachbücher beginnen mit einem langen technischen Kapitel, dieses nicht! An einigen Stellen gehen sie kurz auf beispielsweise Kameraeinstellungen oder Licht und Schatten ein. Zentral sind jedoch die Motivideen für Porträts, Haustierfotografie, … und und und.

Pläne für den Januar

Ich möchte mein Fotobuch für das Jahr 2016 fertigstellen. Außerdem werkel ich an meiner Zeitbaustelle weiter. Ich werde versuchen für eine ganze Arbeitswoche am Wochenende vorzukochen. So hätte ich dann in der abends mehr freie Zeit (heißt: unverplante Zeit) zur Verfügung und bräuchte nicht für den nächsten Tag kochen. Ein Versuch ist es mir wert. Wichtig ist es mir: mein Mittagessen soll mir auch weiterhin gut schmecken!

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