Kategorie: Schreiben

Hallo 2018!

Titelbild Hallo 2018!

Ich mage den Jahreswechsel und ich mag ihn nicht. Ich reflektiere gerne, suche mir ein Jahresmotto und überlege, was ich gerne anders machen möchte. Ich mache das auch zu anderen Zeiten im Jahr! Doch so ein Jahreswechsel wirkt sehr einladend! Aber Dinge anders machen, kann man jeden Tag. Was ich nicht so sehr mag, ist dieses Feuerwerk. Ich mag diese großen, professionellen Feuerwerke – die mehr Kunstwerk als Krach sind. Die Discounter-Variante erschreckt mich eher und ich leide mit jedem Tier mit.

Folge dem Zauber!

Ich halte mich sehr gerne in meiner Komfortzone auf, ich habe es mir hier auch sehr gemütlich gemacht. Ich brauche diese Gemütlichkeit, um meine Kraftreserven aufzufüllen! Für 2018 habe ich mir vorgenommen meine Komfortzone öfter mal zu verlassen. Meiner Erfahrung nach passieren außerhalb der Komfortzone tolle, überraschende Dinge.
Mein Motto soll mich unterstützen und mich ermutigen. Es soll mich inspirieren und manchmal auch ein wenig schubsen. Es war mir zudem wichtig, dass mein Motto sanftmütig ist. Denn wer die Komfortzone verlässt, kann auch ganz schön auf das Gesäß fallen und sich wehtun. Es sollte mir meine Erholungszeiten absolut gönnen. Geholfen hat mir dabei – wie fast jedes Jahr – Susannah Conways Kurs „Find Your Word“. Ich habe mich schließlich für „Folge dem Zauber!“ entschieden und bin mit meiner Wahl sehr zufrieden.

Pläne und Ideen
  • mehr Natur, weniger Stadt
  • weiter Sport machen, mich bewegen
  • weiter meditieren
  • im Sommer durch Irland reisen
  • Herzensmenschen besuchen
  • endlich diese Sache mit der Kommasetzung lernen
  • eine neuen Leseplan – ich lese so viel, ich lese gern und ich habe noch andere Interessen, die mir in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen sind. Ich lese ungefähr 70 – 80 Titel im Jahr. Mit konkreten Must-Reads bin ich vor 2 Jahren gescheitert, das „mehr Science Fiction“ aus dem letzten Jahr funktionierte nur bedingt. Für 2018 habe ich mir 40 Bücher „vorgenommen“, unterteilt in die Kategorien Science Fiction / Fantasy, andere Romane, Sachbücher und Comics sowie Bücher, die ich nochmal lesen möchte. Mal sehen, ob’s klappt. Und wenn ich ein Buch einer Kategorie gelesen habe,  darf ich eine Kugel ausmalen. Ich habe auch noch Platz für weitere Kugeln gelassen.

Lesejournal 2018

Und auf der RegenBlumenWiese?

Mein Blog, mein Ding. Im Hintergrund habe ich bereits das ein oder andere Detail bereits verändert, Kategorien umbenannt oder Dinge verschoben – ich habe auch den einen oder anderen Artikel gelöscht. In den nächsten Monaten möchte ich ausprobieren, welche Artikel mir beim Schreiben Freude bereiten. Zukünftig wird auf jeden Fall mein detaillierter Leserückblick wegfallen. Ich lese recht viel, notiere mir in der Regel einiges dazu in meinem Lesejournal, doch dieser Überblick fühlte sich in den letzten Monaten primär nach Fleißarbeit an und hat mir wenig Freude bereitet. Wenn ich etwas zu einem Buch zusagen habe, werde ich es ausführlich besprechen.

Tschüss 2017!

Titelbild Tschüss 2017!

Das Jahr 2017 sticht heraus! Es ist so unheimlich viel passiert! Ich kann sagen, dieses Jahr hat mich verändert. Mein Wunsch für 2017 war Klarheit, ich wollte die Dinge wieder klarer sehen. Dieser Wunsch wurde mir nicht nur durch eine neue, stärkere Brille, die ich mir noch kurz vor Jahresende ausgesucht habe, erfüllt.

2017 – rau, verändernd, stärkend
  • Februar: OP-Nr. 1 – es tat weh!
  • März: Geburtstagsurlaub in Westerland (Sylt) – Es war ganz wunderbar! Die Nordsee hat jetzt einen festen Platz in meinem Herzen.
  • Mai: Ich habe mich im Fitnessstudio angemeldet. – Eine gute Entscheidung! Ich bin viel besser gelaunt, wenn ich mich regelmäßig „auspowere“.
  • Juni: eine Woche Amsterdam – Amsterdam gefiel mir erst auf den zweiten Blick! Auf den ersten Blick, war mir die Stadt zu wuselig. Auf den zweiten Blick hat mich die Energie der Stadt vollkommen in den Bann gezogen. Es war eine anstrengende, schöne Woche.
  • Juli: OP-Nr. 2 mit Krankenhausaufenthalt – mit kurzem, aber lange nachklingendem Schreck. Diese Wochen verändern, meine Perspektiven verschieben sich – ich verstehe erst mal nichts, brauche eine Schutzzone und schaue im Medikamentennebel fünf Staffeln einer Comedyserie. Mein Glück: der Tumor ist gutartig.
  • August: ganz viel Erholung, wieder mehr bewegen und noch mehr verstehen.
  • Oktober: Herzensmenschen in Hamburg besuchen.
  • Dezember: Drei Wochen Urlaub, unverplant – bis auf einige Tage, die ich in München verbracht habe. Erholung und Reflexion.

Am Anfang des Jahres hätte ich noch gedacht, Klarheit würde bedeuten, dass es kaum etwas gibt, das stört. Im Sinne einer klaren, leeren Oberflächen. Ich sehe inzwischen vieles klarer (nicht nur wegen der Brille): was ich möchte, was ich denke, was ich fühle, was mich stört, was mich stärkt, was ich loslassen möchte, was ich in mein Leben einladen möchte. Mein dichter Frustrationsnebel hat sich gelichtet. Ich gehe froh und dankbar aus dem Jahr 2017.

Kaffee & Kuchen

Beliebige Beobachtungen
  • Ich habe in diesem Jahr definitiv eine Vorliebe für YouTube-Videos über das Packen von Reisepepäck entwickelt und mir wirkliche unzählige dieser Videos angeschaut. 😉
  • Gleiches gilt für Videos über Kalender- und ToDo-Listen-Organisations-Videos auf YouTube.
  • Ich war in diesem Jahr in zwei Buchhandlungen, die ziemlich viele Bücher vorrätig hatten, die meinen Geschmack trafen. Im American Book Center bin ich durch meine Wunschliste gelaufen und habe mich trotzdem nur für ein Buch entschieden. Buchhandlung Nummer zwei war die Voss Buchhaus und Papeterie in Westerland auf Sylt.
  • Ich hatte früher einen Putzplan. Ich habe 2017 so wenig geputzt, wie schon lange nicht mehr. Oft wollte ich lieber andere Dinge tun.

Jahresrückblick 2016 // Jahresrückblick 2015

Rückblick November 2017

Titelbild Rückblick November 2017

Anfang Dezember hat mich eine fiese Mandelentzündung erwischt und ich lag im Bett, um mich ordentlich zu kurieren. Danach ging es gleich für ein paar Tage nach München und ich habe keine Zeit für meinen Monatsrückblick gefunden, obwohl meine Notizen schon auf dem Papier existierten… .

  • Ich hatte Besuch von zwei netten Freunden. Wir sind spazieren gegangen und haben leckeren Kuchen gegessen.
  • Die Feiertage am Anfang des Monats bzw. am Ende des letzten Monats habe ich zum Streichen genutzt.
  • Ich war beim Zahnarzt und habe auch im vergangenen halben Jahr gut geputzt. Kein Karies. 🙂
  • Ich habe mich über blauen Himmel, Sonnen- und Kerzenschein gefreut.
  • Außerdem habe ich einen VHS-Kurs zum Thema Hochsensibilität besucht, der mich sehr bestärkt und inspiriert hat.
  • Natürlich habe ich mich wieder gefragt, wo denn die Zeit geblieben ist!
Pläne für den Dezember
  • München besuchen
  • Im Dezember habe ich drei Wochen Urlaub! Yay! Für diese Zeit will ich mir nicht zu viel vornehmen. Keine festen Termine, keine großen Pläne – einfach Zeit haben und tun, wonach mir gerade ist.
  • Ich möchte auch das Jahr 2017 reflektieren und mir ein Motto oder ein Wort für 2018 suchen. Eine Idee, was es sein könnte, habe ich schon!

Erkenntnisse zum Thema HSP

Titelbild Erkenntnisse zum Thema HSP

Am letzten Wochenende habe ich einen VHS-Seminar zum Thema „Hochsensibilität“ bzw. „Highly Sensitive Person“ (kurz: HSP) besucht. Ich habe mich für deines Seminar interessiert, da ich immer wieder an die Grenzen meiner Möglichkeit komme, alle auf mich einströmenden Reize zu verarbeiten. Ich würde sagen, mir fehlt ein Filter. Gerade akustische und visuelle Reize überfordern mich ab einem gewissen Maß. Die Thematik an sich ist nicht neu für mich. Neu für mich ist, aktiv nach Wegen zu suchen, um gut mit dieser Eigenschaft zu leben.

Was ist HSP?

Menschen, die sich als hochsensibel bezeichnen, nehmen ihre Umwelt und auch ihre innere Welt sehr intensiv wahr. Ihr Gehirn reagiert stärker auf diese Reize als das Gehirn von normal sensiblen Menschen, d.h. Reizüberflutung ist immer wieder ein Thema.

Manche Menschen reagieren eher sensibel auf akustische und visuelle Reize (wie ich). Andere sind sehr emfpänglich im zwischenmenschlichen Bereich und nehmen sehr viel im Hinblick auf die Gruppendynamik wahr. Wieder andere reagieren sehr sensibel auf Düfte. Was alle aber gemeinsam haben (das trifft auch auf normalsensible Menschen zu): Jeder Mensch sollte seine_ihre eigene Expert_in werden. Was für die eine Person funktioniert, treibt die andere Person vielleicht eher in den Wahnsinn.

Meine Erkenntnisse

Mir hat es sehr gut gefallen, mich mit anderen hochsensiblen Personen auszutauschen. Gerade dieser Austausch hat mich in einigen Dingen betärkt und mich darin bestätigt auf dem richtigen Weg zu sein (Thema: Grenzen & Prioritäten setzen).

  • Psychohygiene betreiben
    Wer sehr sensibel ist, ist auch oft sehr empathisch und da kann es passieren, dass sich fremde Gefühle im eigenen Gefühlsnetz verfangen. Fragen, die dann helfen: Wem gehört das Gefühl? Was liegt dahinter? Woher kommt es? Seit wann ist es da? Was habe ich wahrgenommen?
  • Grenzen erkennen & setzen
    Wann ist es zu viel? Wann reicht es? Gibt es Reizquellen, die ich ausschalten kann oder die pausieren können?
  • Pausen
    Sich selbst Pausen für die Verarbeitung von Reizen in den Alltag einbauen.
  • sich Wohlfühl- oder Schutzzonen schaffen
    Wer stark auf Sinnesreize reagiert, kann das ja auch im positiven Sinn nutzen. Ich denke da bspw. an einen Tee, ein Buch und angenehmes Licht oder auch an Offline-Zeiten.
  • die eigene Sensibilität wertschätzen
    und nicht als Schwäche oder Krankheit betrachten. Betrachte ich diese Eigenschaft oder Eigenheit in einem positiven Licht, fällt es mir viel leichter sie anzunehmen und bspw. zu sagen: „Ja, ich komme gerne mit zu Veranstaltung XY. Ich komme selbstständig, damit ich gehen kann, wenn ich genug habe.“ Das Thema „Grenzen setzen“ klingt auch hier an. Und mal ehrlich: Sich mit einer überreizten, genervten Person ins Getümmel stürzen macht allen Beteiligten keinen Spaß!
  • wichtigen Mitmenschen diese Eigenheit erklären
    Nicht im Sinne von sich für die Grenzen rechtfertigen, sondern im Sinne des Austauschs. Ich glaube, gerade in Beziehungen, die einem persönlich wichtig sind, ist das wichtig, um sich langfristig gut zu verstehen.
Mehr erfahren?

Ist das Thema Reizüberflutung relevant? Wie gehst du damit um? Ist Hochsensibilität auch ein Thema für dich?